Der Verein

EMA-Ethik

In einer zunehmend globalisierten Welt impliziert wirtschaftliche Zusammenarbeit auch immer die Notwendigkeit zu interkultureller Kompetenz zwischen Handelspartnern. Wir setzen auf Kommunikation, Vernetzung und gegenseitiges Verständnis unserer Mitglieder und PartnerInnen in Deutschland und der Mittelmeer- und Nahostregion (EMA-Region).

Hierbei sind wir politisch, weltanschaulich und konfessionell unabhängig. Wir verstehen uns dabei auch als Mittler zwischen den Kulturen. Deshalb wenden wir uns gegen die Perspektive eines „Kampfs der Kulturen“, indem wir die gegenseitige Bereicherung für die Gesellschaft durch kulturelle Vielfalt und das stetige Zusammenwachsen der Kulturräume fördern.

Ökonomie, Ökologie und der soziale wie wissenschaftliche Bereich in ihrer wechselseitigen Verzahnung sind für uns die entscheidenden Grundsäulen und die Basis, auf der wir aufbauen. Die EMA setzt sich auch in wirtschaftlichen Belangen für einen respektvollen Umgang mit Mensch und Natur ein, wobei großer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt wird. Eine Veränderung der heutigen Rahmenbedingungen ist hierfür unumgänglich, damit auch zukünftige Generationen die Möglichkeit haben, ihre Chancen auf dem globalen Markt wahrzunehmen und ihre Visionen zu verwirklichen.

Konkurrenz und Wettbewerb als ökonomische Größen sind nur in dem Rahmen sinnvoll, wie sie zu Bestleistungen motivieren, aber nicht dazu führen, dass wir uns gegenseitig unserer Existenzgrundlagen berauben. Sie sind kein Selbstzweck und bieten nur hinsichtlich einer gegenseitigen Bereicherung eine Zukunftsperspektive.

Die EMA ist bemüht, juristische oder natürliche Personen, die Militär- oder Rüstungsgüter in der Region produzieren oder damit handeln, von ihren Aktivitäten auszuschließen. Wohlstand, qualitativ hochwertige Umweltstandards und Sozialkapital werden dagegen als verbindende Größen angesehen, mit denen wir ein wechselseitiges kulturelles Verständnis aufbauen können. Die Weiterentwicklung demokratischer Vorstellungen, die Respektierung der Menschenrechte und eine weitere Sensibilisierung des Toleranzgedankens sollen die Zusammenarbeit und den offenen Dialog fördern und dabei die Vielfalt der Meinungsbreite berücksichtigen und wertschätzen.

Die richtige Balance zwischen allen angesprochenen Bereichen zu finden, versteht die EMA dabei als ihre besondere Herausforderung.

 

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